- Die traditionellen Medien gelten als die zuverlässigste und wirksamste Quelle zur Bekämpfung von Fehlinformationen in der digitalen Landschaft.
- Trotz des massiven digitalen Konsums werden die sozialen Medien nicht als die vertrauenswürdigste Plattform wahrgenommen.
- 45 % der Befragten geben zu, dass sie etwas aufgrund der Empfehlung eines Influencers gekauft haben.
Laut der dritten Ausgabe des MARCO Global Report on The New Consumer 2024 sind 84 % der Befragten der Meinung, dass der Journalismus im Kampf gegen Fake News eine wichtige Rolle spielt. Die von MARCO in Zusammenarbeit mit Cint, einem Pionier der Forschungstechnologie, durchgeführte Studie untersucht die komplexen Wahrnehmungen und Emotionen rund um die Arbeitsplatzkultur in 11 globalen Schlüsselmärkten. Die Ergebnisse zeigen, dass die Befragten die traditionellen Medien - Fernsehen (11,05 %), Radio und Printzeitungen (jeweils 10,83 %) und Online-Nachrichtenportale (9,97 %) - als die vertrauenswürdigsten Informationsquellen ansehen. Im Durchschnitt wird das Fernsehen als das zuverlässigste Format wahrgenommen. Im Gegensatz dazu werden Social-Media-Plattformen (Threads, TikTok, Twitch, Snapchat und andere) von 7,76 % der Befragten als am wenigsten vertrauenswürdig eingestuft, dicht gefolgt von X (früher Twitter) mit 7,92 %.
"Trotz des explosiven Wachstums der sozialen Medien bleibt objektiver und 'traditioneller' Journalismus eine Säule der glaubwürdigen Information. Für Marken und Organisationen ist der Aufbau einer strategischen Marktpräsenz durch Öffentlichkeitsarbeit unerlässlich, um in einem solch dynamischen Umfeld erfolgreich zu sein", erklärt Juan Manuel Dortez, Multimarket Director bei MARCO. "Angesichts der zunehmenden digitalen Fehlinformationen ist der traditionelle Journalismus ein wichtiger Schutz gegen Fake News. Bei Investitionen in die Öffentlichkeitsarbeit geht es nicht nur darum, die Sichtbarkeit einer Marke zu erhöhen, sondern auch darum, die Kommunikationskanäle so auszurichten, dass Glaubwürdigkeit und Vertrauen gestärkt werden."
Information ist Macht
Auf die Frage nach der Verlässlichkeit von Informationsquellen - Journalisten und Influencer - geben fast 70 % der Befragten an, dass sie Journalisten mehr vertrauen. Etwa 19 % geben jedoch an, dass sie beiden Quellen gleichermaßen vertrauen. Dieses Muster bleibt in allen Ländern gleich, wobei Portugal (83 %), Spanien (73 %) und Brasilien (72 %) die höchste Präferenz für Journalisten gegenüber anderen Quellen zeigen.
Im Einklang mit diesem globalen Trend sind 84 % der Befragten der Meinung, dass der Journalismus bei der Bekämpfung von Fake News eine entscheidende Rolle spielt, wobei die Stimmung in Nord- und Südamerika (87 %) stärker ist als in Europa (82 %) und Afrika (79 %).
Die Überzeugungskraft von Influencern
45 % der Befragten geben an, dass sie ein Produkt aufgrund der Empfehlung eines Influencers gekauft haben. Dieser Effekt variiert jedoch zwischen den Kontinenten: In Afrika (56 %) und Nord- und Südamerika (53 %) ist die Tendenz, unter dem Einfluss von Influencern zu kaufen, höher als in Europa (37 %).
Länder wie Marokko und Brasilien (58 %), Südafrika (53 %), Mexiko und die Vereinigten Staaten (51 %) sowie Spanien (45 %) zeichnen sich dadurch aus, dass sie am ehesten durch Influencer beeinflusste Käufe tätigen, wobei Spanien unter den europäischen Ländern führend ist. Umgekehrt werden Frankreich (67 %), Deutschland (66 %) und das Vereinigte Königreich (64 %) am wenigsten von Influencern beeinflusst.
Methodik
Der Bericht zielt darauf ab, die Einstellungen und das Bewusstsein der Verbraucher in Bezug auf die Arbeitsplatzkultur in 11 Schlüsselmärkten zu untersuchen und zu analysieren. Der Forschungszeitraum erstreckte sich von Dezember 2023 bis Januar 2024 und bietet eine umfassende Perspektive auf die aktuellen globalen Meinungen.
Die Studie umfasste eine breit gefächerte Stichprobe von über 7.300 Teilnehmern, die Länder mit unterschiedlichen kulturellen, wirtschaftlichen und technologischen Hintergründen repräsentieren. Die untersuchten Märkte waren Brasilien, Frankreich, Deutschland, Italien, Mexiko, Marokko, Portugal, Südafrika, Spanien, das Vereinigte Königreich und die Vereinigten Staaten. Mit dieser breiten Auswahl sollte ein ganzheitliches Verständnis des globalen Verbraucherverhaltens gewonnen werden.
Die diesjährige Ausgabe des MARCO Global Report on The New Consumer befasst sich mit der Einstellung zur Flexibilität am Arbeitsplatz, der Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben und den Vorlieben für verschiedene Arbeitsmodelle. Die Ergebnisse sind eine bahnbrechende Untersuchung der sich entwickelnden Stimmungen in Bezug auf die Arbeitsplatzkultur.
Ein strukturierter Fragebogen wurde entworfen, um verschiedene Aspekte abzudecken, darunter Medienkonsum, Markenengagement, KI-Anwendungen, Nachhaltigkeit und Arbeitsplatzkultur. Die Teilnehmer beantworteten sowohl geschlossene als auch offene Fragen, so dass eine umfassende quantitative und qualitative Analyse möglich war.
Der vollständige Bericht, der von der MARCO in Zusammenarbeit mit dem CINT erstellt wurde, ist verfügbar unter http://themarcosurvey.com.